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Akku-Rasenmäher Test 2017

Bild zur Eröffnung des Artikels zum Akku Rasenmäher Test 2017

Wir freuen uns, dass wir Euch zum Akku-Rasenmäher Test 2017 begrüßen dürfen. Akku-Rasenmäher erfreuten sich in den letzten Jahren stets wachsender Beliebtheit. Und zwar nicht nur unter den Hobbygärtnern, sondern auch bei den semi-professionellen Anwendern und Profis. Maßgeblich verantwortlich für den Durchbruch des Akku-Rasenmähers sind die rasanten Fortschritte im Bereich der Lithium-Ionen Technologie.

Da die in den Akkus verbauten Lithium-Ionen Zellen eine immer höhere Energiedichte aufweisen, sind die Batterien viel performanter als früher. Einige Lithium-Ionen Batterien sind heutzutage sogar so leistungsstark, dass damit auch große Rasenflächen von über 500 Quadratmetern vollständig gemäht werden können. Und das mit nur einer Akkuladung. Auch hinsichtlich seiner weiteren technischen und funktionalen Ausstattung steht der Akku-Rasenmäher dem herkömmlichen Benzingerät heutzutage in nichts mehr nach.

Mittlerweile sind fast alle Gerätehersteller auf den Zug aufgesprungen. Dementsprechend existiert eine Vielzahl verschiedener Akku-Rasenmäher mit unterschiedlichen Eigenschaften. In unserem Akku-Rasenmäher Test 2017 haben wir die meisten, der auf dem Markt verfügbaren Geräte, untersucht und die drei besten Akku-Rasenmäher zu unseren Testsiegern 2017 gekürt.


Unsere Vorgehensweise beim Akku-Rasenmäher Test

Bis auf wenige Ausnahmen werden alle Akku-Rasenmäher, insbesondere die der gängigen Hersteller von Gartengeräten, auf 36 Volt Basis betrieben. Daher haben wir uns bei unserem Akku-Rasenmäher Test auch primär auf Geräte dieser Spannungsklasse konzentriert. Wie wir dabei vorgegangen sind, stellen wir Euch in den folgenden Abschnitten Schritt für Schritt vor.

Schritt 1: Wie bei jedem anderen Gartengerätetest auch, haben wir unser Vorhaben mit einer ausführlichen Internetrecherche begonnen. Um die beliebtesten Akku-Rasenmäher im deutschsprachigen Raum zu identifizieren, haben wir mehrere E-Commerce Portale (wie z.B. Amazon oder Idealo) analysiert, die Inhalte genereller und spezialisierter Testportale durchforscht und Artikel diverser Nischenseiten ausgewertet. Da Akku-Rasenmäher mittlerweile eine sehr große Prominenz erlangt haben, führten in der Vergangenheit auch viele bekannte Zeitschriften, z.B. Selbst ist der Mann, Akku-Rasenmäher Tests durch. Entsprechende Veröffentlichungen haben wir ebenso unter die Lupe genommen.

Alles in allem haben wir uns während des ersten Arbeitsschrittes 15 verschiedene Akku-Rasenmäher von 9 verschiedenen Herstellern genauer angeschaut. Viele der Geräte sind aus den verschiedensten Gründen sehr schnell durch unser Raster gefallen und somit ausgeschieden. Letztendlich übrig geblieben sind fünf Anwendungen (von Bosch, Makita, Einhell, Wolf und Güde), die wir im zweiten Schritt des Akku-Rasenmäher Tests dann umfassend analysiert haben.

Schritt 2: Bei der Analyse der fünf verbleibenden Akku-Rasenmäher haben wir uns wieder auf unsere vier maßgebenden Testkategorien 1) Performance, 2) Ergonomie, 3) Akku- und Ladetechnologie sowie 4) Lieferumfang und Preis bezogen. Jeder Kategorie wurden zwischen 2 und 6 Testkriterien zugeordnet. Die Testkriterien wurden für jeden Akku-Rasenmäher einzeln untersucht. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung:

TestkategorieTestkriterium
PerformanceMotor
Schneidsystem
Ergänzende Features
ErgonomieGehäuse und Fangkorb
Gewicht
Fahreigenschaften
Handhabung
Sicherheit
Transport und Verstauung
Akku- und LadetechnologieAkkusortiment
Akkulaufzeit / max. mögliche Rasenfläche
Ladezeit
Kompatibilität
Lieferumfang und PreisLieferumfang
Preis

Tabelle 1: Testkriterien beim Akku-Rasenmäher Test 2017

Schritt 3: Für jedes Testkriterium (z.B. Gewicht, Fahreigenschaften oder Handhabung) wurde pro Akku-Rasenmäher eine Punktzahl zwischen 0 und 10 vergeben. Daraus ergaben sich wiederum Durchschnittswerte für jede Testkategorie (z.B. Ergonomie), die sich wiederum zu einer Gesamtbewertung pro Akku-Rasenmäher zusammenfassen ließen.

Nachfolgenden könnt Ihr den umfänglichen Report zum diesjährigen Akku-Rasenmäher Test lesen. Zunächst stellen wir kurz unsere drei Testsieger 2017 vor. Danach folgt der eigentliche Bericht.

Die besten Akku-Rasenmäher: Unsere Testsieger 2017

Der beste Akku Rasenmaeher im Test - Der Bosch Rotak 43 LI

Bosch Akku-Rasenmäher Rotak 43 LI

1. Platz (9,5 von 10 Punkten)

Der Bosch Rotak 43 LI, das größte Gerät der aktuellen Elektro-Rasenmäher Serie von Bosch, ist unser Sieger im Akku-Rasenmäher Test 2017. Er mäht mit enormer Kraft, wie man es bisher nur von Benzin-Rasenmähern kannte und eignet sich daher auch für die Bearbeitung von großen Flächen. Das neue System Powerdrive LI+ liefert ein konstant hohes Drehmoment und unterstützt dadurch das sowieso schon hochwertige Schneidsystem, ein ideales Schnittergebnis zu erzielen.

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Der zweit beste Akku Rasenmaeher im Test - Der Makita DLM 431

Makita Akku-Rasemäher DLM 431

2. Platz (9,0 von 10 Punkten)

Den zweiten Platz belegte der 36 Volt Akku-Rasenmäher der japanischen Firma Makita. Beim DLM 431 handelt es sich um ein absolut hochwertiges Gerät, das ebenso wie der Testsieger von Bosch als Ersatzprodukt für herkömmliche Benzin-Rasenmäher konzipiert wurde. Der Akku-Rasenmäher von Makita wird mit zwei 18 Volts gleichzeitig betrieben. Da die Akkus, abhängig von ihrer Größe, sehr ausdauernd sind, stellen große Rasenflächen für den Makita DLM 431 kein Problem dar.

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Der dritt beste Akku Rasenmaeher im Test - Der Einhell GE CM 36 LI

Einhell Akku-Rasenmäher GE-CM 36 LI

3. Platz (8,8 von 10 Punkten)

Auf den dritten Platz des Akku-Rasenmäher Tests 2017 schaffe es der 36 Volt Rasenmäher von Einhell. Ebenso wie das Gerät von Makita, wird auch der GE-CM 36 LI mit zwei 18 Volt Akkus in Reihe betrieben. Auch wenn der Akku-Rasenmäher von Einhell vielleicht nicht so leistungsstark wie die beiden erstplatzierten Anwendungen von Bosch und Makita sein mag, ist er dennoch ein sehr gutes Gartengerät, das vor allen Dingen durch einen ausgezeichneten Preis überzeugt.

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Im Folgenden findet Ihr eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse unseres Akku-Rasenmäher Test 2017. Wir gehen dabei auf unsere vier Testkategorien ein und beleuchten die von uns definierten Testkriterien aus verschiedenen Blickwinkeln. Im Anschluss an den Testbericht findet Ihr noch eine Auflistung relevanter technischer Daten, die in unsere Bewertung mit eingeflossen sind.

Testkategorie 1 - Performance

Akku Rasenmaeher Test - Bild zur Testkategorie Performance

Die Akku-Rasenmäher von Bosch und Makita erzielten in der ersten Kategorie des Akku-Rasenmäher Tests beide die Maximalpunktzahl von 10. An das Einhellgerät GE-CM 36 LI haben wir 8 Punkte vergeben.

Motor: Auch wenn alle von getesteten Akku-Rasenmäher einen starken Motor haben, so hat uns in Sachen Power der Bosch Rotak 43 LI dennoch am meisten beeindruckt. Der Grund ist das von Bosch neu entwickelte System „Powerdrive LI+“, das dafür sorgt, dass Motor, Messer und Luftstrom jederzeit perfekt aufeinander abgestimmt sind. Laut Angaben des Herstellers werden mithilfe der neuen Technologie 99% des Schnittguts direkt in den Fangkorb befördert - eine herausragende Quote. Das Powerdrive LI+ System stellt aber nicht nur eine fast vollständige Schnittgutaufnahme sicher, sondern gewährleistet durch ein konstant hohes Drehmoment (23 Newton Meter) auch einen absolut hochwertigen Rasenschnitt.

Schneidsystem: Die beiden im Akku-Rasenmäher Test erstplatzierten Geräte, der Bosch Rotak 43 LI und der Makita DLM 431, verfügen beide über eine Schnittbreite von 43 cm. Das Messer des Einhell GE-CM 36 LI bringt es lediglich auf eine Breite von 36 cm. Die Schnitthöhe liegt bei allen drei Geräten zwischen 2 und 7,5 cm und ist beliebig verstellbar. Die Stufenabstände betragen beim Bosch Rasenmäher 10 mm, bei Einhell 8 mm und beim Akku-Rasenmäher von Makita 5 mm.
Das Messer des Bosch Rotak 43 LI ist außerdem mit sogenannten Rasenkämmen, die z.B. bei Arbeiten an Mauerkanten vorteilhaft sind, ausgestattet. Die Akku-Rasenmäher von Makita und Einhell verfügen nicht über eine solche Funktionalität.

Ergänzende Features: Der Akku-Rasenmäher von Einhell ist, als einziger unserer drei Testsieger, gegen einen überschaubaren Aufpreis auch inklusive eines Mulchkits erhältlich. Mittels der Mulchfunktion wird das Gras winzig klein geschnitten und danach auf der Grasnarbe wieder ausgeworfen. Da der Schnitt auf der Rasennarbe liegen bleibt, wird viel Feuchtigkeit hinzugefügt und schützt den Boden dadurch vor dem Austrocknen.
Auch beim Bosch Rotak 43 LI kann ein entsprechender Zusatz dazugekauft werden (Bosch MultiMulch Rotak 40/43 Modell). Der Akku-Rasenmäher von Bosch verfügt sogar noch über ein weiteres, ergänzendes Feature: die sogenannte LeafCollect-Funktion, die beim Sammeln von losem Laub und Blättern unterstützt. Die Messer der Bosch Rotak Serie wurden mit einem speziellen Seitenprofil versehen, so dass z.B. auf dem Rasen liegende Blätter zerkleinert und anschließend zusammen mit dem Schnitt in den Fangkorb befördert werden.

Testkategorie 2 – Ergonomie

Akku Rasenmaeher Test - Bild zur Testkategorie Ergonomie

Mit 10 von 10 möglichen Punkten konnte der Bosch Rotak 43 LI die zweite Testkategorie des Akku-Rasenmäher Tests für sich entscheiden. Die 36 Volt Rasenmäher von Makita und Einhell erhielten von uns beide 8 Punkte.

Gehäuse und Fangkorb: Die Gehäuse aller drei Akku-Rasenmäher sind aus einem sehr robusten und hochwertigen Material. Die deutschen Gerätehersteller Bosch und EInhell haben sich bei ihren Gehäuseteilen für schlagzähe Kunststoffe entschieden. Die japanische Firma Makita nutzt ein stabiles, witterungsbeständiges Polypropylengehäuse.
Der Fangkorb ist beim Bosch Akku-Rasenmäher, wie auch der Rest des Gehäuses, aus Kunststoff. Einhell verwendet ein Stoffgewebe, Makita nutzt Nylon. Alle drei Fangkörbe haben ein ausreichend großes Fassungsvermögen von 40 Litern (Einhell GE-CM 36 LI) bzw. 50 Litern (Bosch Rotak 43 LI und Makita DLM 431).

Gewicht: Das leichteste Gerät unter den Siegern des Akku-Rasenmäher Tests 2017 ist der Bosch Rotak 43 LI. Inklusive dem größten, verfügbaren Bosch Akku mit einer Kapazität von 4,0 Amperestunden (Ah) liegt das Gewicht des Akku-Rasenmähers bei nicht einmal 15 kg. Im Vergleich dazu sind die Lösungen von Makita und Einhell mit einem Gesamtgewicht von bis zu 18 kg (je nach Akku) sehr viel schwerer. An dieser Stelle möchten wir anmerken, dass das Gewicht unsere Meinung nach bei der Bewertung eines Akku-Rasenmähers kein Ausschlag gebendes Kriterium sein sollte, so wie es bspw. bei Akku-Heckenscheren oder anderen Akkugeräten, die man bei der Anwendung ausschließlich trägt, der Fall ist. Weitaus wichtiger sind die nun folgenden ergonomischen Aspekte.

Fahreigenschaften: Die Fahreigenschaften bewerten wir bei unseren drei Akku-Rasenmähern als sehr gut. Während unseres Akku-Rasenmäher Tests sind die Geräte allesamt sehr gut „gelaufen“, auch wenn wir sie in höheres Gras oder sonstiges unwegsames Gelände gefahren haben. Der durchgängig positive Eindruck ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Fahrgestelle der Akku-Rasenmäher sehr ähnlich konzipiert wurden. Bei allen drei Geräten sind die beiden hinteren Räder jeweils breiter als die beiden vorderen Räder, die wiederum etwas nach innen versetzt wurden. Dadurch werden die Akku-Rasenmäher schneller und wendiger. Beim Bosch Rotak 43 LI wurden die Räder sogar gummiert. Das ist zum einen schonend für den Rasen. Zum anderen eignen sich die Gummireifen für das Mähen in Hanglage, da der Rasenmäher nur noch sehr schwer ins Rutschen kommt.

Handhabung: Auch in diesem Bereich haben uns die drei Akku-Rasenmäher überzeugt. Sie verfügen alle über einen mehrfach höhenverstellbaren Holm, der sich mit wenigen Handgriffen auf verschiedene Benutzergrößen ausrichten lässt. Das sorgt für eine natürliche Körperhaltung und dadurch rückenschonende Bedienung.
Alles in allem hat uns im Kontext Handhabung aber wieder einmal, wie das auch schon anderen Akkugeräten der Fall war, die Lösung der Firma Bosch am besten gefallen. Die Akku-Rasenmäher der Bosch Rotak Serie sind mit einem Ergoflex-System ausgestattet. Dabei wurden die ergonomischen Gerätegriffe so platziert, dass die Arme und Hände des Anwenders nur minimal gebeugt sind, wodurch das Mähen schlicht leichter von der Hand geht.

Lautstärke: Nachdem wir uns in den letzten beiden Abschnitten mit eher „weichen“ Testkriterien auseinandergesetzt haben, wollen wir uns nun wieder etwas Messbarem widmen: der Lautstärke. Der leiseste Akku-Rasenmäher unter unseren drei Testsiegern ist mit einem Schalldruckpegel von 76 Dezibel der Bosch Rotak 43 LI. Es folgen der Einhell Akku-Rasenmäher GE-CM 36 LI mit einem Schalldruckpegel von 79 Dezibel und der Makita DLM 431 mit 80 Dezibel. Auch wenn der Unterschied lediglich 3 bzw. 4 Dezibel beträgt, haben wir bei unserem Akku-Rasenmäher Test die Geräuschkulisse beim Rotak 43 LI als sehr viel angenehmer empfunden, als bei den Geräten von Einhell und Makita.

Sicherheit: Um den Gebrauch eines Akku-Rasenmähers durch unbefugte Personen zu verhindern, werden die Werkzeuge typischerweise mit einem Sicherheitsschlüssel ausgestattet. Entfernt man den Schlüssel, wird der Stromkreis unterbrochen und der Akku-Rasenmäher geht sofort aus. Beim EInhell GE-CM 36 LI wurde zu dem eine Einschaltsperre integriert, die zuerst gedrückt werden muss, bevor der Schaltbügel aktiviert werden kann.

Transport und Verstauung: Im Rahmen unseres Akku-Rasenmäher Tests haben wir die Geräte nicht nur zusammen- bzw. aufgebaut, sondern sie nach dem Test auch wieder auseinandergenommen und wegtransportiert. Dadurch haben wir ein sehr gutes Gefühl dafür bekommen, wie gut oder schlecht sich unsere drei Testsieger bewegen und verstauen lassen. Zunächst einmal lässt sich festhalten, dass alle drei Akku-Rasenmäher über einen integrierten Tragegriff verfügen, wodurch sich die Geräte komfortabel von der Werkstatt zum Arbeitsplatz und zurück tragen lassen. Da bei allen drei Geräten der Führungsholm einklappbar ist, können sie auch gut verstaut und aufbewahrt werden. Der Bosch Rotak 43 LI verfügt als zusätzliches Feature über eine sogenannte QuickClick-Funktion, die es dem Anwender ermöglicht, die Mäher-Holme mit nur einer Bewegung zu befestigen oder zu entfernen.

Testkategorie 3 – Akku- und Ladetechnologie

Akku Rasenmaeher Test - Bild zur Testkategorie Akku und Ladetechnologie

In der dritten Testkategorie haben wir die Firma Makita mit der maximalen Punktzahl von 10 ausgezeichnet. Die Technologien von Einhell und Bosch haben wir mit jeweils 9 Punkten bewertet.

Akkusortiment: Sowohl der 36 Volt Akku-Rasenmäher von Makita als auch von der von Einhell kann in Kombination mit jeweils zwei 18 Volt Akkus betrieben werden. Bei beiden Geräten werden die 2 x 18 Volt mittels eines speziell entwickelten Batteriemanagementsystems in kraftvolle 36 Volt Spannung umgewandelt. Dem Akku-Rasenmäher von Makita stehen vier verschiedene 18 Volt Akkus mit Kapazitäten von 1,5 Ah, 3,0 Ah, 4,0 Ah und 5,0 Ah zur Seite.
Nachdem wir uns bisher ausschließlich dem Sortiment von Makita gewidmet haben, möchten wir im Folgenden noch einige Infos zu den Akkutechnologien von Bosch und Einhell bereitstellen. Bosch hat im 36 Volt Bereich drei Akkus im Angebot: einen kleinen, mittleren und großen. Die Kapazität der größten Lithium-Ionen Batterie von Bosch liegt bei 4,0 Ah. Die Firma Einhell verfügt mit fünf verschiedenen Akkus über ein größeres Sortiment. Der größte Akku von Einhell hat eine Kapazität von 5,2 Ah und ist damit der größte 18 Volt Lithium-Ionen Akku, den wir im Rahmen unserer gesamten Tätigkeit rund um den Akku-Rasenmäher Test 2017 überhaupt entdeckt haben.

Akkulaufzeit / max. mögliche Rasenfläche: Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass sich aus Lithium-Ionen Akkus mit Kapazitäten von 4,0 Ah und mehr eine beträchtliche Laufzeit herausholen lässt. Bei einer Stromspannung von 36 Volt entsprechen 4,0 Ah immerhin einem Energiespeicher von 144 Wattstunden (Wh), 5,0 Ah entsprechend sogar 180 Wh.
Da die reine Akkulaufzeit im Kontext des Akku-Rasenmähers aber nicht unbedingt ein gängiges Testkriterium ist, sprechen wir im Folgenden von der maximal möglichen Rasenfläche, d.h. wie viele Quadratmeter mit einer vollen Akkuladung gemäht werden können. Laut Angaben der jeweiligen Hersteller sollten sich bei Verwendung der größten Akkus Quadratmeterzahlen von 500 und mehr erzielen lassen. Diese Daten können wir auf Basis einer Hochrechnung der Ergebnisse unseres Akku-Rasenmäher Tests soweit bestätigen, auch wenn wir zugeben müssen, dass wir nicht mit allen drei Geräten die gesamte Distanz zurückgelegt haben.

Ladezeit: Wenn es um die Ladezeit geht, sind die Schnellladegeräte von Makita die ganz klaren Gewinner des Akku-Rasenmäher Tests 2017. Selbst die beiden großen 18 Volt Akkus (4,0 Ah und 5,0 Ah) lassen sich in weniger als 45 Minuten wieder vollladen. Die Ladezeiten für die kleineren Akkus sind noch kürzer (< 25 Minuten). Um den Ladeprozess noch effizienter zu gestalten, hat Makita mittlerweile sogar ein zweites Ladegerät (Makita DC18RD), mit dem sich zwei 18 Volt Akkus gleichzeitig aufladen lassen, entwickelt. Damit ist der Akku-Rasenmäher in wirklich kürzester Zeit wieder einsatzfähig.
Im Vergleich dazu benötigen die Ladegeräte von Bosch und Einhell relativ lang. Bosch stellt seinen Anwendern mit dem AL 3640 immerhin ein Schnellladegerät zur Verfügung, mit dem sich der 4,0 Ah Akku in ca. 80 Minuten wieder aufladen lässt. Das Ladegerät von Einhell benötigt für das Aufladen des größten Akkus mehr als zwei Stunden. Außerdem muss man bei Einhell beachten, dass man gleich zwei Ladegeräte benötigt, falls man die Akkus gleichzeitig aufladen möchte.

Kompatibilität: Die in diesem Report vorgestellten Lithium-Ionen Akkus sind neben dem Akku-Rasenmäher auch mit anderen Akku-Gartengeräten der jeweiligen Hersteller einsetzbar. Dabei stellen Bosch, Einhell als auch Makita ein sehr großes Sortiment an qualitativ hochwertigen Akkugeräten für den Garten bereit. Im Fall von Einhell und Makita sind die Auswahlmöglichkeiten besonders groß, da die 18 Volt Akkus eben nicht nur mit den „normalen“ 18 Volt Geräten, sondern auch in Kombination mit 36 Volt Anwendungen, eingesetzt werden können. Für die Anwender bedeutet das auf einen Schlag die nahezu doppelte Auswahl.

Testkategorie 4 – Lieferumfang und Preis

Akku Rasenmaeher Test - Bild zur Testkategorie Lieferumfang und Preis

In der Testkategorie Lieferumfang und Preis haben wir an den 36 Volt Akku-Rasenmäher von Einhell 10 Punkte vergeben. Die etwas teureren Geräte von Bosch und Makita erhielten von uns jeweils 8 Punkte.

Lieferumfang: Die Akku-Rasenmäher von Bosch und Einhell können bei Amazon entweder einzeln oder im Set gekauft werden. Der Einhell GE-CM 36 LI wird im Paket standardmäßig mit zwei 18 Volt 3,0 Ah Akkus und zwei Ladegeräten (Einhell Power X-Charger) angeboten. Für den Akku-Rasenmäher von Bosch wurden sogar zwei Pakete geschnürt. Der Rotak 43 LI kann entweder zusammen mit einem 4,0 Ah Akku oder zwei 2,6 Ah Akkus (um diese dann nacheinander einzusetzen) gekauft werden. Beiden Paketen liegt ein Standardladegerät bei.
Auf der anderen Seite müssen der Akku-Rasenmäher von Makita und die dazugehörigen Akkus sowie das Ladegerät einzeln gekauft werden. Wir fänden es sinnvoll, wenn es auch für Makita wenigstens ein Standardset, z.B. bestehend aus dem DLM 431, zwei 3,0 Ah Akkus und einem Kombi-Schnellladegerät, geben würde. Leider konnten wir ein solches Angebot im Kontext unserer Recherche für den Akku-Rasenmäher Test 2017 nicht finden.

Preis: Zum Zeitpunkt unserer Analyse war der Akku-Rasenmäher der Firma Einhell das mit Abstand günstigste Gerät. Wenn Ihr den Bosch Rotak 43 LI im Paket kaufen wollt, müsst Ihr schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Noch etwas teurer war die 36 Volt Systemlösung von Makita.

Damit haben wir jetzt auch das letzte Testkriterium abgearbeitet. Abschließend findet Ihr in der folgenden Tabelle noch einmal die gesamte Bewertung des Akku-Rasenmäher Tests im Überblick.

Bewertung
Bosch Rotak 43 LI
Makita DLM 431
Einhell GE-CM 36 LI
Performance
10/10
10/10
8/10
Ergonomie
10/10
8/10
8/10
Akku- und Ladetechnologie
9/10
10/10
9/10
Lieferumfang und Preis
9/10
8/10
10/10
Gesamt
9,5/10
9,0/10
8,8/10
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Tabelle 2: Die Gesamtbewertung des Akku-Rasenmäher Tests 2017 im Überblick


Technische Daten zum Akku-Rasenmäher Test 2017

Die folgende Tabelle enthält alle wesentlichen Daten, die wir während der Vorbereitung und der Durchführung des Akku-Rasenmäher Tests aufgenommen und auswertet haben:

Technische Daten (36 Volt Segment)
Bosch Rotak 43 LI
Makita DLM 431
Einhell GE-CM 36 LI
Performance
Drehmoment
23 Nm
n/a
n/a
Schnittbreite
43 cm
43 cm
36 cm
Schnitthöhe
2-7 cm
2-7,5 cm
2,5-7,5 cm
Schnitthöhenverstellung
6-fach (je 10 mm)
13-fach (je 5 mm)
6-fach (je 8 mm)
Rasenkämme
+
-
-
Ergonomie
Gewicht Gerät
13,9 kg
16,6 kg
16,9 kg
Material Gehäuse
Kunststoff
Polypropylen
Kunststoff
Material Fangkorb
Kunststoff
Nylon
Stoffgewebe
Füllmenge Fangkorb
50 Liter
50 Liter
40 Liter
Lautstärke
76 db(A)
80 db(A)
79 db(A)
Akku- und Ladetechnologie
Akkusortiment
Li-Ion 1,3 Ah
Li-Ion 2,6 Ah
Li-Ion 4,0 Ah
Li-Ion 1,5 Ah
Li-Ion 3,0 Ah
Li-Ion 4,0 Ah
Li-Ion 5,0 Ah
Li-Ion 1,5 Ah
Li-Ion 2,0 Ah
Li-Ion 3,0 Ah
Li-Ion 4,0 Ah
Li-Ion 5,2 Ah
Spannung
36 Volt
2 x 18 Volt
2 x 18 Volt
Verfügbare Energie
1,3 Ah: 46,8 Wh
2,6 Ah: 93,6 Wh
4,0 Ah: 144 Wh
1,5 Ah: 54 Wh
3,0 Ah: 108 Wh
4,0 Ah: 144 Wh
5,0 Ah: 180 Wh
1,5 Ah: 54 Wh
2,0 Ah: 72 Wh
3,0 Ah: 108 Wh
4,0 Ah: 144 Wh
5,2 Ah: 187,2 Wh
Max. mögliche Rasenfläche
> 500 qm
> 500 qm
> 500 qm
Ladezeit (Standardladegerät)*
1,3 Ah: ca. 45 min
2,6 Ah: ca. 90 min
4,0 Ah: ca. 135 min
s. unten
1,5 Ah: ca. 30 min
2,0 Ah: ca. 40 min
3,0 Ah: ca. 60 min
4,0 Ah: ca. 90 min
5,2 Ah: ca. 130 min
Ladezeit (Schnellladegerät)*
1,3 Ah: ca. 30 min
2,6 Ah: ca. 50 min
4,0 Ah: ca. 70 min
1,5 Ah: ca. 15 min
3,0 Ah: ca. 22 min
4,0 Ah: ca. 36 min
5,0 Ah: ca. 45 min
n/a

Tabelle 3: Technische Daten zum Akku-Rasenmäher Test 2017

* Ladezeiten wurden teilweise berechnet.


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